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Algemeine Information SMOG (Ozon)

MÖGLICHE AUSWIRKUNGEN AUF DER GESUNDHEIT UND VORSICHTSMASSNAHMEN

Gemäss der Luftwerte, der Aussetzungsdauer, der Empfindlichkeit und der Tätigkeit der ausgestellten Person, können folgende Nebenwirkungen beobachtet werden:

- Atembeschwerden, insbesondere bei intensiver Körperanstrengung

- Mögliche Reizung der Augen und der obersten Atemwege

- Husten bei empfindlichen Menschen

- Steigerung der Häufigkeit und der Gefährlichkeit der Symptome bei Asthmatiker

Personen mit Sensibilität auf Umweltverschmutzung (Kinder, ältere Leute, Personen mit Atembeschwerden...) sollten zur Vorbeugung ungewöhnliche Körpertätigkeiten und jede Aktivität an der frischen Luft zwischen 12 und 20 Uhr meiden.
Außerdem wird jedem angeraten, während dieser Zeit keine ununterbrochene Körperaktivität (z.b. Jogging) zu betreiben.

Die Ozonwerte innerhalb der Gebäude sind meist niedriger als 50% (Durchschnittswert abhängig von der Durchlüftung und der Ventilation).

EUROPAÏSCHE GRENZWERTE

Der europäische Grenzwert für den Gesundheitsschutz wird anhand des durchschnittlichen Konzentrationswertes während einer Dauer von 8 Stunden berechnet. Der durchschnittliche Konzentrationswert ist ausschlaggebend, um die Ozonauswirkungen auf die Gesundheit einzuschätzen. Wie es in der Richtlinie 2002/3/CE steht, dürften die täglichen Höchstwerte der durchschnittlichen, sinkenden Konzentrationen während 8 Stunden, den Wert von 120 Mikrogramm/m3, nicht mehr als 25 Mal pro Jahr überschreiten (Durchschnitt für drei Jahre ausgerechnet).Das Ziel auf lange Sicht erstrebt, dass dieser Wert nicht mehr überstritten wird. Damit man keine 8 Stunden warten muss(die zur Durchschnittsberechnung benötigt werden), werden die Informationswerte (180 Mikrogramm/m3) und die Alarmschwellen (24 Mikrogramm/m3) der Bevölkerung, gemäss der stündlichen Konzentration mitgeteilt.

Für Menschen, die draußen Sport treiben kann eine Strahlenaussetzung der durchschnittlichen Konzentrationen auf 8 Stunden, höher als 120 Mikrogramm/m3 eine Verminderung der Atemsfunktionen veranlassen. Diese sind folgenderweise eingeschätzt worden:

Durchschnittliche Ozonkonzentration auf 8 Stunden

Eingeschätzte Verminderung der Atemfunktionen

120-150

3-5%

150-210

5-10%

210-250

10-15%

>250

>15%

VERKEHRSMASSNAHMEN WÄHREND SMOG

Die Aktionspläne die von den Regionen aufgestellt worden sind beinhalten Verkehrmassnahmen wie die Beschränkung der Schnelligkeit auf 90 Kilometer pro Stunde auf mehreren (Ring)autobahnen in Flandern und Wallonien oder abwechselnd gerade oder ungerade Autonummernplatten genehmigen zu fahren in der Region Brüssel-Hauptstadt. Diese Maßnahmen sind nur angegeben, wenn hohe Feinstaubkonzentrationen zu erwarten sind. Dies ist nicht der Fall. Zur Erinnerung: Verkehrsmassnahmen, die effektiv bei Feinstaub-Smog-Episoden sind, sind nicht wirksam bei der Verminderung von Ozonkonzentrationen (siehe http://www.irceline.be/~celinair/dutch/zin_onzin.html Niederländisch oder http://www.irceline.be/~celinair/french/pour_contre.html auf Französisch)

EMPFEHLUNGEN UM MASSNAHMEN ZU TREFFEN

Der Ozon bildet sich durch die UV-Sonnenbestrahlung an heißen Tagen und bei hohen Stickstoffkonzentrationen sowie durch flüchtige, organische Verbindungen (diese werden auch Vorläufer genannt). Der Straßenverkehr, die Verbrennung im Industriegebiet und im Haushalt, sowie der Gebrauch von Lösungsmitteln in der Industrie und im Haushalt sind die Hauptursachen dieser Vorboten.

Laut den Ozonkonzentrationsanalysen und der Resultate der Modelle, scheint es, dass Zeit und ortsbeschränkte Maßnahmen (z.b. lokale Verkehrsmassnahmen bei Überschreitung der Alarmschwelle), nicht in der Lage sind die Ozonkonzentrationen zu senken, ganz im Gegenteil. Auf Grund der Vielfältigkeit der photochemischen Reaktionen, die während der Ozonbildung vorkommen, ist es täuschend mit solchen Maßnahmen das Ozonproblem zu lösen. Die Massnahmen mögen zwar eindrucksvoll erscheinen, bleiben aber unwirksam und geben der Bevölkerung ein falsches Bild einer Lösung zur Ozonproblematik.

Nur langjährige, drastische Maßnahmen und europäische Richtlinien in den Verhaltungsweisen werden das Ozonproblem auf längere Dauer losen können.
In der Praxis kann jeder an der Verminderung der Ozonkonzentration beitragen, unter anderem mit folgenden Handlungen, die das ganze Jahr durchgeführt werden können:

  • - Sich so oft wie möglich zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegen
  • - Öffentliche Verkehrsmittel bevorzugen
  • - Autogemeinschaften bilden
  • - Sich für brennstoffsparsame Autos entscheiden
  • - Den Wagen regelmäßig zum Unterhalt bringen
  • - Ruhig fahren, brutale Beschleunigungen vermeiden
  • - Wasserfarben benutzen, da sie weniger Lösungsmittel enthalten und den Gebrauch von Whitespirit vermeiden
  • - Ein kostengünstiges und ergiebiges Heizsystem wählen
  • - Das Heizsystem jedes Jahr von einem anerkannten Fachmann prüfen und unterhalten lassen
  • - ...


MEER INFORMATION

Flandern:

* Umwelt:

    - Flämische Umweltagentur (VMM): - Mehr Informationen über die Umwelt in Flandern: http://www.vmm.be - Zusätzliche Informationen über die Luftqualität in Flandern: http://www.luchtkwaliteit.be

* Gesundheit:

    - Agentur und Gesundheitswesen: Mehr Informationen über die Auswirkungen von Hitze und Ozon auf die Gesundheit und Prävention: http://www.zorg-en-gezondheid.be/gezondmilieu.aspx - Brüssel: Bruxelles Environnement (IBGE)- Siehe Pollumeter online (http://www.leefmilieubrussel.be) oder telefonisch (02 / 775.75.99).
    - Für Informationen über die Umwelt in der Region Brüssel-Hauptstadt: 02 / 775.75.75 Wallonien: Agence Wallonne de l'Air et du Climat (AWAC) Internet: http://www.awac.be/

 

KONTAKTE

IRCEL:

- NL/GB: Mr. Frans Fierens - Tel.: 02/227.56.71 - Mobiel: 0494/62.91.40

- FR: Herr Philippe Maetz – Tel.: 02/227.56.78 oder 02/227.57.02

- DE: Heer Olav Peeters – Tel.: 02/227.57.07 – Mobiel: 0494/11.31.88

Flandern:

- VMM: Frau Katrien Smet - Tel.: 053/726.573 - Mobiel 0473/99.28.70

- VMM Labor Luft Antwerpen: Herr Edward Roekens - Tel.: 03/244.12.31

- Gesundheitliche Auswirkungen und Prävention: Agentur für Pflege und Gesundheit: Frau Ria Vandenreyt (Sprecher) - Tel.: 02/553.35.64

Brüssel:

- Kabinettsminister E. Huytebroeck: Herr Pascal DEVOS - Tel: 02/517.14.56 – Mobiel: 0478/34.23.77

- IBGE: Frau Julie Hairson - Tel.: 02 / 775.79.29 Wallonien:

- Cabinet du Ministre Ph. Henry : Pierre Castelain (woordvoerder) : Mobiel 0473/50.11.18